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Entstehungsgeschichte Erwachen Saga der Mondlilie

Erfahrungsbericht einer Autorin

So entstand mein erster Roman Erwachen Saga der Mondlilie

Aus einem Schmuckstück wird eine Idee für ein Buch

Alles fing mit dieser tollen Kette von (Achtung Schleichwerbung!) Thomas Sabo an, das sich "Engelsrufer" nennt. Es hat in vierlei Hinsicht eine Bedeutung für mich. 

Nach dem Abitur und nach meinem Tripp nach Indien, hing ich eine Zeit in der Luft und wusste nicht genau, was ich jetzt machen sollte. Also fing ich an zu arbeiten. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich einen Fulltimejob. Fünf Tage die Woche, neun Stunden pro Tag. War ne krasse Umstellung und  ungewohnt, aber ich hab mich durchgebissen und irgendwann war es gar nicht mehr so schlimm. Noch dazu wurde man ja bezahlt. 

Es ist so. Du weißt den Wert des Geldes erst dann richtig zu schätzen, wenn du dafür gearbeitet hast. Ich glaube, ich habe in den neun Monaten mehr für's Leben gelernt als in der Schule oder sonst wo. 

Dieser Ort (damals hieß er "Piazza Monaco", jetzt heißt er inzwischen "4URBS") ist im Sicherheitsbereich des Terminal 2 vom Flughafen München und keine 100m weiter gibt es da dieses Schmuckgeschäft. An meinem letzten Arbeitstag leistete ich mir dort von meinem selbst verdienten Geld ein Schmuckstück von Thomas Sabo, das mich schon länger angelacht hatte. Irgendwie hat es mich fasziniert und auf dem Weg nach Hause hab ich angefangen zu überlegen, was wohl wäre, wenn dieser Stein magisch wäre... 

Irgendwie hat sich das Ganze verselbständigt. Und zwischen Umzug und Studiumsanfang hab ich angefangen die Ideen auszufeilen und schließlich aufzuschreiben....

Irgendwie wurde daraus ein Buch

Was am Anfang nur eine Randgeschichte war, wurde Weihnachten, als mir auffiel das ich da für einige noch ein paar Geschenke brauchen könnte, schnell zu "ende" geschrieben, ausgedruckt, gebunden und verpackt. 

Nach einem Jahr immer mal wieder daran schrauben und drehen, lag es dann noch eine Zeit auf meiner Festplatte herum, bis ein toller Arbeitskollege meiner Mom und mein persönlicher Held den Kontakt zum Ullstein Verlag herstellte und dieser wiederum mich mit ihrem Digitalverlag Forever zusammenbrachten. 

Ich kann euch sagen: seltsames Gefühlschaos. 

Der Verlagsvertrag und das Lektorat

Einerseits hofft man natürlich, dass sie das Buch veröffentlichen wollen. Auf der anderen Seite will man sich auch keine zu großen Hoffnungen machen. Und natürlich sagen dir alle um dir herum, dass man nicht zu sehr enttäuscht sein soll, wenn es nicht klappt; immerhin wäre es überhaupt schwierig einen Verlag überhaupt zu finden. 

Es hat eine Weile gedauert, bis dann tatsächlich die Zusage kam; zusammen mit der ersten Kritik:

Der Anfang war zu lang und ich sollte ihn kürzen. Ich musste erst  wirklich kräftig schlucken, bis ich mir eingestehen konnte, dass die Kritik zu Recht und die Kürzung notwendig wäre. Allerdings bedeutete das auch, dass ich gerade eine meine Lieblingssezne rauswerfen musste. Aber im Nachhinein war es die richtige Entscheidung.

Außerdem hab ich inzwischen eine neue Plattform, auf der ich die "Pfannkuchenszene" und andere Deleted Scenes meiner Bücher als kleines "Extra" veröffentlichen kann.


Ich sollte also den Anfang auf die Hälfte kürzen. Leichter gesagt als getan. Ganz besonders da mal wieder Semesterferien waren und ich mal wieder für ein paar Wochen bei "4URBS" reinschaute, um mein Konto aufzubessern. Eigentlich hatte ich vor, den überarbeiteten Anfang erst danach zu schreiben, doch die Mittagspausen haben es dann doch möglich gemacht, so dass ich zu Semesterbeginn den Verlagsvertrag hatte.

Danach hieß es eine Zeit warten. 

Das Buch Cover

Bis dann endlich die Cover Vorschläge eintrudelten und eine wirklich hitzige Diskussion in meiner Familie auslösten. Wir haben an dem Tag den Geburtstag von meinem Bruder nachgefeiert und die gesamte Fahrt zum Restaurant ging es nur um das Cover.

Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Sie waren beide so unterschiedlich. Aber von den Farben, der Dynamik in dem Bild, die Flügel, passte dieses Cover wesentlich besser zu Neila und der ganzen Stimmung in der Geschichte. 

Definitiv keine Fehlentscheidung wie man so hört. 


Die Veröffentlichung

Am 7. August war es dann soweit - Und das Warten ging wieder los. 

Meine erste Rezension hatte ich ja schon, doch wie mein Werk sonst noch so angekommen ist, wusste ich eine ganze Zeit lang nicht.

Erst mit der gestarteten Leserunde auf LovleyBooks bekam ich mehr Feedback. Und ich kann euch sagen, es ist ein wahnsinns Gefühl solche Rezensionen und Meinungen über dein eigenes Buch zu lesen. Selbst wenn es jetzt keine fünf Sterne sind, gerade die Kritik spornt mich an, die Fortsetzungen noch besser zu machen

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